Es muss mal gesagt werden…. (oder vielleicht können wir was zur Klärung beitragen)

Liebe Sportinteressierte,
Alex Bruchhage, Trainer vom Westfalenligisten SC Neheim, hat es auf den Punkt gebracht: “Die Erleichterung und Freude kommt erst dann richtig auf, wenn die Saison tatsächlich beginnt.“ (Westfälische Rundschau vom 09.07.2020).

Michael Ternes, Vorsitzender des Fußballausschuss hier im FLVW Kreis Arnsberg war geschockt und wurde von Vereinsvertretern angerufen, als er in der Presse/in Interviews vernehmen konnte, am 05./06.09.2020 würde die Meisterschaftsrunde 2020/2021 im Fußballspielbetrieb beginnen. Ebenfalls stolperte er über die Verlautbarung, die Staffeleinteilung im überkreislichen Bereich durch den Verbandsfußballausschuss im FLVW in Kaiserau würde bis Mitte Juli 2020 veröffentlicht. Hatte er doch immer bei den Anfragen der Vereine gesagt, nichts sei bisher entschieden, wann die Meisterschaft 2020/2021 beginnen und die Staffeln ab der Bezirksliga eingeteilt und veröffentlicht würden. Gerade am Vortag war ihm von kompetenter zuständiger Stelle im Verband gesagt worden, dass zurzeit noch überhaupt nicht von einem Terminbeginn der Saison 2020/2021 im Seniorenbereich ausgegangen werden kann. Zwar mache man sich über die Staffeleinteilungen im überkreislichen Bereich zurzeit Gedanken; veröffentlicht würde allein aus Gründen der Flexibilität noch nichts, denn, wenn der Meisterschaftsbeginn der Saison 2020/2021 sich weiter verzögern würde, könne man ggf. auch mit den Staffelgrößen reagieren.

Zwischenzeitlich hat auch der FLVW auf die Gerüchte reagiert und den augenblicklichen Sachstand erläutert:

MANFRED SCHNIEDERS HOFFT AUF SAISONSTART ANFANG SEPTEMBER
Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) arbeitet mit Hochdruck an den Planungen für die neue Saison. Während es in der Fußballjugend schon einen konkreten Starttermin für die Spielzeit 2020/21 gibt, führt der für den Amateurfußball zuständige FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders noch Gespräche – im Sinne der Vereine.

Grund ist die derzeit in der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) definierte Maximalkapazität von 100 Zuschauern pro Sportveranstaltung. Zu wenig, wie Manfred Schnieders findet. „Für viele Vereine auf Kreisebene sind 100 Zuschauer schon viel. Und insofern begrüßen wir, dass das Land NRW diese Möglichkeit gestattet. Bei Derbys oder Partien in den höheren Spielklassen können 100 Personen aber ganz schön wenig sein“, sagt der Vizepräsident Amateurfußball. Sein Vorschlag: Ein prozentualer Zuschaueranteil gemessen an der Platzkapazität. „In vielen großen oder weitläufigen Stadien und Platzanlagen sind sicher mehr als 100 Zuschauer unter Wahrung der Abstandsregel problemlos möglich“, so Schnieders, der durch erhöhte Zuschauereinnahmen auf eine finanzielle Entlastung der Vereine hofft.

„Flexibles Zuschauerkonzept“ erwünscht
Aus diesem Grund führt er derzeit zahlreiche Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den zuständigen Behörden des Landes NRW. Das Ziel: Ein Saisonstart im westfälischen Amateurfußball für die erste Septemberhälfte – und mit einem flexiblen Zuschauerkonzept. Ob es bereits das erste (5./6.) oder zweite (11./12.) September-Wochenende werden könnte, vermag Manfred Schnieders (noch) nicht zu sagen.

In den kommenden Wochen werden der Vizepräsident Amateurfußball und der Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) unter Vorsitz von Reinhold Spohn die weiteren Planungen konkretisieren, heißt: Saisonstart fixieren und eine Einteilung der Staffeln vornehmen. Diese soll dann bis Ende Juli / Anfang August veröffentlicht werden. Im Anschluss daran werden die Spielpläne durch die einzelnen Staffelleiterinnen und -leiter erstellt.