Verhandlung vor dem Verbandssportgericht über die Aufstiegsregelung der Meister der Kreisligen A in die Bezirksligen terminiert

Der Vorsitzende Richter des Verbandsportgerichts des FLVW – Georg Schierholz aus Lippstadt – hat jetzt die Verhandlung über die Beschwerde der Kreise Arnsberg, Beckum und Lüdenscheid gegen die Regelung der Ermittlung der Aufsteiger der Kreisligen A in die Bezirksligen für die Saison 2018/2019 für Montag, 16.07.2018 um 19.00 Uhr (Sportzentrum Kaiserau) terminiert.
Zur Erinnerung:
Obwohl das Meinungsbild der Vorsitzenden der Fußballkreise früher und jetzt noch so sein dürfte, dass grundsätzliche wenigstens ein Meister der Kreisliga A aus jedem Fußballkreis im FLVW aufsteigen muss (es wurde auch so einige Zeit gehandhabt), verwehrt man den Kreisen Beckum und Lüdenscheid und nun auch für die Saison 2018/2019 dem Fußballkreis Arnsberg den „ganzen Aufsteiger“, weil man in den Bezirksligen nur mit 16 Mannschaften spielen will und danach die Aufstiegsregelung anpaßt. Nach einem komplizierten Berechnungsverfahren hat jetzt ein Arbeitskreis ein Berechnungsverfahren (Hare-Niemeyer) gefunden und für die Aufsteigerermittlung genutzt, dass man „mit der für die Berechnung genommenen kreislich (!) spielenden Mannschaften“ insgesamt 36 Aufsteiger für die 12 Bezirksligen ermittelt. Diese Berechnung wurde nun vom Verbandsfußballausschuss veröffentlicht. Überkreislich spielende Mannschaften wurden für die Berechnung außen vor gelassen. Da die Berechnung aber nun leider wieder 37 Aufsteiger ergab, musste eine Spalte Zusatz genommen werden, wo den Kreisen mit der größten negativen Differenz (bei sechs Nachkommastellen) je „ein halber Aufsteiger“ abgezogen wurde. Das waren die Kreise Arnsberg und Höxter. Wie einfach ist Fußball und die Aufsteigerermittlung!