FC Neheim-Erlenbruch verurteilt die Entgleisung des Spielers gegen den Schiedsrichter aufs Schärfste

Auch eine Woche nach dem Vorfall (Schlag gegen den Schiedsrichter) durch einen Erlenbrucher Reservespieler konnte sich der Vorsitzende von FC Neheim-Erlenbruch – Heinz-Otto (Ötte) Schmitz – noch immer nicht beruhigen. „Unser Verein feiert im nächsten Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Wir waren in den letzten Jahren sehr bemüht, unser Image – selbst durch drakonische Maßnahmen gegenüber Spielern im Verein – zu verbessern. Und da macht ein Spieler durch eine Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter – die durch nichts zu verzeihen ist – alles kaputt. Ob Fernsehen; Radio; Presse berichten über den Fall. Und jeder fragt sich dann, welcher Spieler aus welchem Verein war das denn?“

Man sieht es dem 74-jährigen Ehrenvorsitzenden und jetzigen Vorsitzenden (er wurde in diesem Jahr wieder als Vorsitzender gewählt) an, dass ihn der Vorgang sehr belastet. „Wir haben eine Vielzahl von Spielern mit Migrationshintergrund. Für die gute Integrationsarbeit haben wir eine Auszeichnung erhalten. Aber was nützt das alles, wenn ein Einzelner das wieder mit einer Sache wieder kaputt macht. Sponsoren, mit denen wir in Verhandlungen waren, ziehen erst mal die Bereitschaft zurück, bei uns mit der Werbung einzusteigen. Wir selbst haben den Spieler, der den Schiedsrichter geschlagen hat, nach einem einstimmigen Vorstandsbeschluss direkt aus dem Verein ausgeschlossen. Gleichzeitig haben wir ihm für unser Sportgelände Zutrittsverbot erteilt, d. h., wir werden von unserem Hausrecht gebrauch machen, wenn er das Sportgelände betritt und die Polizei holen.“